
Tai Chi & Qigong
„Das Geheimnis liegt darin, loszulassen, vertrauen zu haben und die Ansicht aufzugeben, wir müssten uns anstrengen, damit etwas geschieht.“
Wolfe Lowenthal
Die ganzheitliche Entwicklung von Körper, Geist und Energie sowie deren Zusammenspiel bilden die Pfeiler von Tai Chi und Qigong. Die Wahrnehmungsschulung und die Vermittlung der Grundprinzipien des Tai Chi führen zu freiem Energiefluss. Dieser ist für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die inneren Kampfkünste essenziell. So wird erfahrbar, wie Kraft aus Entspannung entstehen kann.
Das Erfahren der Grundprinzipien des Tai Chi und Qigong sowie deren Vertiefung bilden die Essenz und den Kern dieser Künste: ausbalanciert, geerdet, entspannt, aus der Mitte bewegend und verbunden im Körper und mit dem Geist zu sein. Das Erlernte kann schon nach kurzer Zeit in den Alltag integriert werden.
Ziele des Unterrichts
• Innere Ruhe
• Gesteigerte Wahrnehmung
• Durchlässigkeit für die Lebensenergie Qi und dessen Pflege
• Ökonomische, bewusste und natürliche Bewegung/Haltung
• Erfahrung struktureller Verbindungen im Körper
• Harmonisches Zusammenspiel von Körper, Geist und Energie
• Allgemeine Gesundheit
Unterschied Tai Chi – Qigong
Beide Künste basieren auf den gleichen ganzheitlichen Grundprinzipien.
Qigong, was übersetzt „mit dem Qi arbeiten“ bedeutet, setzt sich aus Bewegungsabfolgen zusammen, die die Gesundheit zum Hauptziel haben. Es gibt sehr unterschiedliche Arten und Abfolgen des Qigong – von entspannend bis stärkend.
Tai Chi ist hingegen eine innere Selbstverteidigungs-Kampfkunst, die längere Bewegungsabfolgen sowie auch Partnerarbeit beinhaltet. In meinem Tai-Chi-Unterricht wird auch immer Qigong gelehrt.
Jonas Althaus
Werdegang
Ich bin Bewegungsmensch, Performer und Jongleur. Während der Bewegungstheater-Ausbildung (Scuola Dimitri 2001-2004) erlernte ich die kurze Form des Tai Chi Chuan im Yang-Stil bei Jean-Martin Roy. Danach vertiefte ich das Erlernte im Selbststudium.
2011-2015 lernte ich in der ITCCA (International Tai Chi Chuan Association) bei verschiedenen Lehrern die lange Form des Yang-Stils: u.a. Master Chu King-Hung, Guido Ernst und Louis Mortelecque.
2014 erhielt ich die Lehrberechtigung von Master Chu.
2015 nehme ich privaten Unterricht bei Beat Hänsli, der mir neue Aspekte der natürlichen Bewegung und des Tai Chi Chuans eröffnet. Meine Kenntnisse vertiefe ich zusätzlich in diversen Tai Chi-Seminaren, Festivals und Einzellektionen bei unterschiedlichen Lehrerinnen und Lehrern.
2020 Anerkennung der Schweizerischen Gesellschaft für Qi Gong und Taiji als Tai Chi Lehrer.
2023 bis heute, privater Schüler von Sifu Torben Bremann, der mir die Zertifizierung als Lehrer erteilt. Bei ihm lerne ich in erster Linie Yang-Stil nach Sifu Sam Tam, sowie Elemente aus dem System von Master Huang, Chen-Stil und Qi Gong (Soring crane, Hunyuan, Emei, Baduanjin und weitere).
Mehr Infos zu meinen weiteren Tätigkeiten als Performer, Jongleur und Zirkuslehrer: www.jonasalthaus.net
Was ich unterrichte
Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Tai Chi -System von Sam Tam, wird aber ergänzt von anderen Stilen und Systemen wie Master Huang, Chen Stil und sehr unterschiedlichen Qigong-Abfolgen (Soring crane, Hunyuan, Emei, Baduanjin und weitere).
Siehe Curriculum
Eigenarten des Tai Chi von Meister Sam Tam: Dieses ist sehr leicht - mit einem minimalen Kraftaufwand wird darauf hingearbeitet, das Qi nur bis ins Dantian und nicht in den Boden sinken zu lassen. In dieser Form gibt es klare, grosse Gewichtsverlagerungen, die zu einer grossen Beweglichkeit im Raum führen. Zudem sind die Bewegungen in einem einzigen Qi-Fluss verbunden und führen zu einem wirkungsvollen Tai Chi.
Meister Sam Tam ist ein Chinese, der in Canada lebt. Er hat sich sein leben lang intensiv mit den Kampfkünsten beschäftig.(Eagle Claw (Lau Fat Mang), Yiquan (Han Xingyuan, Yu Pengxi), Taijiquan ( Zhang Xiang Wu, Qi Jiangtao)) und vielen mehr. Aus seinen Erfahrung hat er ein eigenes Taiji-System entwickelt.




